mit basic(s) fuehren steffenschoeni ihre arbeiten zur archaeologie
des alltags weiter und zeigen bilder aus dem untergrund der kunsthalle.
in der laengsachse der halle wird sichtbar, was der raum normalerweise
verbirgt. lichtscheue, blasse gewaechse wachsen auf monitorflaechen in
den raum. gleichzeitig ueppig und minimal.
wahrnehmungsprozesse werden aktiviert, uebersetzung geschieht durch
uebertragung. unten ist oben, der boden der kunsthalle wird zum
transformer. die bilder im untergrundlabor entstehen unter erschwerten
bedingungen, gewaechse wachsen unter widrigsten umstaenden.
die arbeit reiht sich in die thematik still live rec play/still life
rec play, das stillleben als memento mori, als aktuelle sicht auf die
dinge, als einblick in divergierende welten. die klassischen elemente
des arrangements werden gebrochen, gespiegelt, transformiert,
uebertragen, begehbar und der betrachter damit teil der anordnung.