|
"Silent Inhabitants"
Die beiden (very) britischen Kunstschaffenden Rachel Lumsden und Max
Mosscrop zeigen in der Kunsthalle Arbon vor allem neue Arbeiten, aber auch
einige frühere Werke sollen den Verlauf des künstlerischen Weges aufzeigen.
Rachel Lumsden und Max Mosscrop studierten beide an der Royal Academy of Art
in Londen.
Lumsden erhebt Alltagsgegenstände wie Lampenschirme, Teewärmer oder
Auto-Maskottchen zum Thema ihrer grossformatigen Gemälde. Sie Serie "Ancestal
Inheritance" - etwa mit "Erbschaft" zu übersetzen - erforscht an Motiven wie
Möbel die ihnen anhaftenden Erinnerungen. Ein neues und noch weiterlaufendes
Projekt erkundet den Parasitismus.
Mosscrop studierte zuerst Architektur, was in seinen Werken in vielfältiger
Weise wieder zum Ausdruck kommt. "Travesty" etwa ist eine Serie von
prunkvollen Papierskulpturen, die in üppiger Art architektonische Ornamente
zur Sprache bringen. Ein aktuelles und von ihm noch in intensiver
Bearbeitung, das Projekt "Holm", das mit Hilfe von architektonischen
Modellen eine einsames und verlassendes Bauernhaus erforscht.
Am Sonntag den 9. Juli 11.00 Uhr, gibt es eine Gespräch mit Rachel Lumsden
und englische Leckerbissen. Dazu passend wird der Schriftsteller Stefan
Sprenger lesen.
Dauer der Ausstellung 18. Juni bis 22. Juli
Öffnungszeiten Mittwoch und Freitag 17.00 bis 19.00 Uhr.
Samstag und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr
|
|