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Weisses Rauschen
Holzschnitte
Eine Medienreflexion oder der Raum des Medienkonsumenten
In der Kunsthalle steht ein Labyrinth, als Raum im Raum.
In der Manier chinesischer Wandzeitungen werden die Wandflächen des
Labyrinths komplett mit in Holzschnitt bedruckten Tapetenbahnen
tapeziert.
Die sechs Außenflächen des Labyrinths werden mit großen
Drucken behängt, die aufgeblasene Details der Tapetenmuster zeigen.
Begehbar, soll die Konstruktion den Betrachter ganz einhüllen, ein
Bild für den Geist, der ganz dem totalitären Anspruch der
Informationsflut ausgeliefert ist.
Die Tapetensujets für die
Innenwände sind in Grau auf weißes Papier gedruckt und haben ungefähr
die Größe eines Bildschirms. Den Motiven liegt aktuelles Bildmaterial
aus Massenmedien zugrunde, überarbeitet und in Holz geschnitzt. Immer
zwei Motive sind auf einer Tapetenbahn angeordnet, zwischen ihnen kann
die Phantasie des Betrachters geheimnisvolle Sinnzusammenhänge
kreieren.
Ein Sujet wiederholt sich beliebig oft.
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