20 Jahre Kunsthalle Arbon

Die zweite Dekade

18. August bis 22. September 2013

Patronat Stadt Arbon
Unterstützt von: Kulturförderung Kanton St.Gallen, Kanton Appenzell Ausserrhoden, Innerrhoder Kulturstiftung, TKB Jubiläumsstiftung, Dr. Heinrich Mezger-Stiftung 

Vom 18. August bis zum 22. September zeigt die Kunsthalle Arbon ein Panoptikum mit aktuellen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten zehn Jahren in der Kunsthalle ausgestellt haben. Statt die gesamte, 600m2 grosse Halle steht bei dieser Ausstellung für jede Position die Grundfläche von einem Quadratmeter in einer rasterartigen Ausstellungsarchitektur zur Verfügung. Trotz oder gerade durch diese Vorgaben sind wiederum viele raumbezogene Arbeiten spezifisch für diese Ausstellung entstanden.

Die Kunsthalle Arbon wurde 1993 als «Kunsthalle Prisma» gegründet und blickt damit auf zwanzig Jahre kontinuierlicher Arbeit für experimentelle zeitgenössische Kunst zurück. Nachdem 2003 eine erste Jubiläumsausstellung die ersten zehn Jahre des Bestehens Revue passieren liess, bietet die Ausstellung «Die zweite Dekade» einen Überblick über die Vielfalt des künstlerischen Schaffens im zweiten Jahrzehnt. Dabei lässt sich auch die Schärfung des Profils der Kunsthalle über die Zeit beobachten: Bilderausstellungen wurden immer mehr abgelöst durch raumgreifende installative Arbeiten, die sich mit spezifisch mit der Architektur und den Eigenheiten des Ausstellungsraumes, einer ehemaligen Fabrikations- und Lagerhalle, auseinandersetzen.

Ausstellungsarchitektur als räumliche Herausforderung

Ähnlich wie bei der ersten Jubiläumsausstellung – und ganz anders als bei Gruppenausstellungen üblich – bildet die Ausstellungsarchitektur den räumlichen Ausgangspunkt für die Künstlerinnen und Künstler: In einem Raster, das die Halle wie in Strassenzüge und Quartiere aufteilt, steht für jede Position eine Grund­fläche von 1 x 1 Meter zur Verfügung, ausgestattet mit einem stellwand-ähnlichen Grundelement. Während den Künstle­rin­nen und Künstlern sonst die ganze 600m2 grosse Halle zur Verfügung steht, beschränkt sich nun ihre «Carte Blanche» auf einen Quadratmeter, vom Boden bis an die Decke. Wer das Ausstellungs­programm der Kunsthalle in den letzten Jahren etwas verfolgt hat, für den ist wenig überraschend, dass viele ihr Grund­element nicht einfach zum Aufhängen eines Bildes nutzen, sondern es bisweilen radikal umge­stal­ten. Die Auseinandersetzung mit den einschränkenden Vorgaben hat zu vielen neuen, raumbezogenen Arbeiten spezifisch für diese Ausstellung geführt.

Viel Arbeit für alle Beteiligten

Gerade weil sich die Künstlerinnen und Künstler auf die besondere Ausstellungssituation einlassen und nicht einfach irgendetwas aus ihrem Fundus einsenden möchten, mussten einige wegen der zeitlichen Belastung durch andere Projekte ihre Teilnahme an dieser Ausstellung absagen. Mit gegen 40 Kunstschaffenden ist die Beteiligung aber weiterhin sehr hoch, was auch für das Team der Kunsthalle eine Herausforderung darstellt. Die Arbeitsbelastung für den Vorstand in der Vorbereitung liegt weit jenseits dessen, was für ehrenamtliche Tätigkeit normalerweise erwartet werden kann. Doch die Vorfreude auf das Panoptikum spannender Einzel­projekte und das baldige Wiedersehen mit den Künstlerinnen und Künstlern überwiegen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

Johanna Altherr • M.S. Bastian / Isabelle L. • Muriel Baumgartner • Esther van der Bie • Bildstein I Glatz (Mathias Bildstein / Philippe Glatz) • Hannes Brunner • André Büchi • Andrea Giuseppe Corciulo • Das Archiv (Sabina Kaeser / Thomas Hauck) • Christoph Draeger • Denis Eggenberger • ganzblum (Heimo Ganz / Martin Blum) • Glaser / Kunz • Dominik Heim • Sylvia Hostettler • Eliane Huber Irikawa • Stefan Inauen • Reto Leibundgut • Rachel Lumsden • Fränzi Madörin / Muda Mathis / Sus Zwick • Tobias Madörin • Mickry3 • Max Mosscrop • Willi Oertig • Ursula Palla • Laurent Reypens • Marion Anna Simon • steffenschöni (Heidi Schöni / Karl Steffen) • Reto Steiner • stöckerselig (Annette Stöcker / Christian Selig) • Martin Stollenwerk • Andy Storchenegger • Michaela Stuhlmann • Ron Temperli • Olga Titus • Günter Wagner • Eva Wandeler • Véronique Zussau

Sa, 17. August 2013, 17:00
Vernissage und Jubiläums-Sommerfest

Begrüssung: Patrick Hug, Vize-Stadtammann Arbon
Monika Knill, Regierungsrätin Kanton Thurgau
Einführung: Markus Landert, Kunstmuseum Kanton Thurgau

Sa, 24. August 2013, 16:00
Öffentliche Führung

Sa, 14. September 2013, 16:00
Öffentliche Führung

So, 22. September 2013, 16:00
Finissage mit dem «Kunstblitzer» der Kunsthalle Winterthur

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Öffnungszeiten
Fr 17 – 19 Uhr
Sa/So 13 – 17 Uhr

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