Hemauer/Keller

Stand der Hoffnung

21. August bis 25. September 2016

«Was, wenn Naturkatastrophen nicht mehr unabhängig von unseren Tätigkeiten sind? Werden wir dann Eins mit der Natur?» Diese tragisch verklärende Überlegung ist Ausgangspunkt der Ausstellung, die Christina Hemauer und Roman Keller (*1973, Zürich und *1969, Liestal) für die Kunsthalle Arbon realisieren.

Das Künstlerduo ist bekannt für seine vielschichtigen Installationen, Videos und Performances, in denen sie sich mit den Zusammenhängen zwischen technischen Errungenschaften und Kulturgeschichte, Energie­gewin­nung und Verschwendung befassen.

In der Kunsthalle Arbon steht nun das Ausmass der Macht des Menschen über die Natur im Fokus. Mit dem für sie typischen Galgenhumor lassen Hemauer/Keller das Vernissagepublikum gleich selbst Hand anlegen, um durch einen wahrlich kraftvollen symbolischen Akt die menschliche Gewalt anstelle der Naturgewalt zu üben. Eine eigenwillige Interpretation des gebürtigen Arboners und Friedensapostels Max Daetwyler lässt nachdenken über die Verquickung von Krieg und technischer Entwicklung. Weitere Elemente der Schau ziehen die Bibel ebenso bei wie Momente der Zeitgeschichte, um den aktuellen «Stand der Hoffnung» zu eruieren. Die Frage ist nur, worauf zu hoffen uns bleibt…

Sa, 20. August 2016, 17:00
Vernissage

Einführung: Deborah Keller, Kuratorin

Sa, 3. September 2016, 16:00
Öffentliche Führung

Sa, 17. September 2016, 17:00
«Man-made disasters»

Die Künstler im Gespräch mit David Bresch, Professor für Wetter- und Klimarisiken, ETH/MeteoSwiss

Sa, 24. September 2016, 16:00
Finissage

Die Künstler sind anwesend

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Öffnungszeiten
Fr 17 – 19 Uhr
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Kunsthalle Arbon
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